Gas kündigen bei Umzug, Preiserhöhung oder regulär – die wichtigsten Schritte im Überblick

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Für die meisten Gasanbieter gelten Mindestlaufzeiten für ein Jahr, so dass eine Kündigung nach Ablauf schnell und unkompliziert möglich ist. Wem die jetzigen Preise seines Anbieters zu hoch sind, hat die Möglichkeit, zu einem günstigeren Unternehmen zu wechseln. Die Kündigung sollte einige Wochen vor Ende der Kündigungsfrist erfolgen, damit der Wechsel ohne doppelte Kosten stattfinden kann. Erheben Gasanbieter ihre Preise oder steht ein Umzug an, haben Verbraucher das Sonderkündigungsrecht. Der Vertrag kann durch eine außerordentliche Kündigung aufgehoben werden. Das gilt auch bei Preiserhöhungen auf gestiegene Umlagen und Entgelte.
Letzte Aktualisierung : November 2022

Wenn Sie Ihren Gasvertrag kündigen wollen, egal aus welchem Grund, können die Energieexperten von Strom-Zugang diese Kündigung kostenlos für Sie übernehmen und den Gasanbieter wechseln..

 

Die Kündigung des Gasvertrags

Ein Gasvertrag kann zunächst immer nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gekündigt werden. Bis dahin gelten die vom Anbieter festgelegten vertraglichen Kündigungsfristen und Voraussetzungen. Wird der Vertrag am Jahresende nicht gekündigt, verlängert er sich um eine weitere Vertragslaufzeit, die Verbraucher erneut an eine bestimmte Zeitspanne bindet. Unter Einhaltung der Kündigungsfrist ist der Wechsel möglich. Für Ausnahmen wie einer Preiserhöhung des Anbieters oder einen Umzug gelten andere Bedingungen.

Vor der Kündigung – das ist zu beachten:

Verbraucher sollten sich auf Strom-Zugang genau über Tarife, Konditionen, Laufzeiten und Kündigungsfristen aller Gasanbieter informieren. Geboten sind günstige Tarife mit Prämien und Preisgarantien und Verträge mit gleichbleibenden Kosten ohne Preiserhöhung im Folgejahr. Für den Wechsel ist die Kündigung beim alten Gasanbieter notwendig, entweder durch den neuen Anbieter oder durch den Verbraucher. Besonders bei einem Umzug empfiehlt sich die eigene Kündigung mit einer Gas kündigen Vorlage. Geschieht das nicht, entstehen doppelte Kosten.

Wie kündige ich meinen Gasvertrag?

Die Kündigung des Gasvertrags muss immer schriftlich erfolgen. Verbraucher sollten sich vorher genau die Vertragsbedingungen des aktuellen Anbieters durchlesen, Laufzeiten und Kündigungsfristen beachten und von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wenn es um Gas kündigen Umzug oder um die Gas Kündigung bei Preiserhöhung geht. Die Kündigung ist per Post, E-Mail oder Fax möglich. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ist auf Strom Zugang schnell gemacht. Vorab können Verbraucher die Tarife vergleichen und den für den eigenen Bedarf besten Anbieter auswählen.

Die Kündigung und der Wechsel benötigen folgende Schritte:

  1. Anbieter vergleichen
  2. Daten bereitlegen
  3. Vertragsbedingungen festhalten
  4. Neuen Tarif wählen
  5. Neuen Vertrag abschließen
  6. Altvertrag kündigen
  7. Widerrufsrecht beachten
  8. Zählerstände übermitteln
  9. Einzugsermächtigung widerrufen und Daten löschen lassen

Das muss in der Gas Kündigung stehen:

In der Gas Kündigung sind alle notwendigen Angaben enthalten, die für die Vertragsauflösung notwendig sind, ebenso der Kündigungsgrund. Verbraucher bitten im Schreiben um die Kündigung zum Ende der Vertragslaufzeit. Es empfiehlt sich, diese bereits einige Wochen vorher abzuschicken.

Enthalten sind folgende Angaben:

  • Anschrift des Gasanbieters
  • Datum des Kündigungsschreibens
  • Anschrift des Kunden
  • Kundennummer
  • Zählernummer
  • Angabe des Kündigungsgrundes (möglich: Berufung auf Sonderkündigungsrecht)
  • Wunsch nach fristgerechter Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt

Beispiel Vorlage einer Vertragskündigung für Gas

Mit Hilfe dieser Gas kündigen Vorlage können Sie über Strom Zugang den Gasanbieter wechseln und den alten Vertrag auflösen. Das Schreiben sollte nach diesem Musterbeispiel abgefasst sein:

Gas kündigen Vorlage:

Name: xxx
Straße und Hausnummer: xxx
PLZ und Ort: xxx
Vertrags- und Kundennummer: xxx
Zählernummer: xxx
Datum xxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen Vertrag sofort, ersatzweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Bitte senden Sie mir eine schriftliche Kündigungsbestätigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Eine Kontaktaufnahme Ihrerseits zum Zweck der Rückwerbung ist nicht erwünscht. Ich bitte Sie höflich, davon abzusehen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Gas kündigen Vorlage finden Sie auch an dieser Stelle.

Vertragslaufzeit und Kündigungsfristen bei den großen Gasanbietern

Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist
Gasanbieter Laufzeit Kündigungsfrist
Süwag 12 Monate 1 Monat
Vattenfall 12 Monate 1 Monat
RheinEnergie 1 Monat 2 Wochen
Extragrün 12 Monate 1 Monat
Prio Energie 12 Monate 1 Monat
New Energie 12 Monate 1 Monat
Greenline 12 Monate 1 Monat
Roth Energie 12 Monate 1 Monat

Gas Kündigung bei Preiserhöhung

Die Gas Kündigung bei Preiserhöhung ist gesetzlich erlaubt und der häufigste Grund für einen Wechsel zum anderen Anbieter. Preiserhöhungen unterliegen Vorschriften innerhalb der Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Jeder Gasanbieter hat die Verpflichtung, seinen Kunden die Veränderungen mitzuteilen. Für Sonderverträge gelten Kündigungsfristen von einem Monat. Für die Grundversorgung ist eine Kündigung innerhalb von 2 Wochen möglich.

Vor der Kündigung: Finden Sie den passenden Tarif

Entscheidend für einen Wechsel ist der Vergleich der Tarife und Konditionen. Ein guter Bezugspunkt ist der Verbrauch, der sich in kWh als Verbrauchspreis und als Grundpauschale zusammensetzt. Je höher der Verbrauch ist, desto mehr fällt der Verbrauchspreis ins Gewicht. Bei einem niedrigen Verbrauch spielt die Grundpauschale eine Rolle. Die meisten Gaslieferer bieten für Kunden flexible Tarife mit Preisen, die sich an die Marktentwicklung des Gaspreises anpassen.

Auch Verbraucher können die Preisentwicklung im Auge behalten. Um Gaskosten zu senken, ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter auf Strom Zugang schnell gemacht. Hier können Sie alle Anbieter vergleichen und den passenden Tarif finden. Die Kündigung übernimmt entweder der neue Gasanbieter oder Sie können sie selbst versenden.

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Gas kündigen: Das Sonderkündigungsrecht

Das Sonderkündigungsrecht ist ein außergewöhnliches Kündigungsrecht, um Verträge vorzeitig aufzuheben. Es gilt unter bestimmten Bedingungen und ermöglicht Verbrauchern, ohne Einhaltung der vorgeschriebenen Kündigungsfrist vom Vertrag zurückzutreten. Bei Gasanbietern gilt das Sonderkündigungsrecht als vertragliche Vereinbarung. Im schriftlichen Kündigungsschreiben ist es wichtig, auf dieses explizit hinzuweisen, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

Wann tritt das Sonderkündigungsrecht ein?

Das Sonderkündigungsrecht gilt immer dann, wenn bestimmte und zugesicherte Leistungen nicht eingehalten werden können und ein Vertrag außerordentlich gekündigt werden soll. Bei der Gaslieferung ist das der Fall, sobald ein Umzug anliegt oder der aktuelle Gasanbieter die Preise erhöht. Ein Umzug kann den Wechsel in ein anderes Liefergebiet bedeuten. Entsprechend ist das Gasunternehmen nicht in der Lage, das Gas bereitzustellen.

Gleiches gilt für Preisanstiege. Da Gasanbieter ihre Kunden über anfallende Preiserhöhungen informieren müssen, ist die Mitteilung auf das Recht auf Sonderkündigung üblicherweise im Schreiben enthalten und beträgt 2 Wochen. Ist im Schreiben kein Verweis auf das Sonderkündigungsrecht enthalten, ist die Preiserhöhung unwirksam. Allgemein gilt das Sonderkündigungsrecht ab der schriftlichen Bekanntgabe der Preiserhöhung nach Erhalt des Schreibens.

Hat jeder das Sonderkündigungsrecht automatisch?

Kunden bei einem Gasanbieter haben das Sonderkündigungsrecht nicht automatisch. Grundsätzlich sind sie an die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen des Gasvertrags gebunden. Sie können sich lediglich dann auf ein Sonderkündigungsrecht berufen, wenn die Vertragsbedingungen nicht eingehalten werden oder wenn ein Umzug ansteht und der Gasanbieter nicht in der Lage ist, in die Region zu liefern. Das Sonderkündigungsrecht gilt immer bei Umzug und Preiserhöhung. Die Kündigung muss vom Verbraucher selbst vorgenommen werden. Ebenso ist wichtig, einen neuen Gasanbieter zu suchen, da bei Umzug ansonsten die teurere Grundversorgung einspringt.

Gibt es Ausnahmen beim Sonderkündigungsrecht?

Das Sonderkündigungsrecht kann nicht nur bei Preiserhöhungen der durch Gasanbieter beeinflussbaren Kosten geltend gemacht werden, sondern auch dann, wenn sich die Gaspreise durch Steuern, Umlagen und Abgaben erhöhen. Ausnahmen betreffen solche Erhöhungen, wenn der Gasvertrag Angaben enthält, dass der Gasversorger sich dazu verpflichtet, veränderte Kosten direkt weiterzugeben. Dann gilt die Verpflichtung zu einer automatischen Anpassung, die auch für den Kunden bindend ist.

 

Gas kündigen bei Umzug

Steht ein Umzug an, ist die Kündigung beim jetzigen Gasanbieter häufig der Fall. Gasanbieter räumen ihren Kunden in der Regel bei einem Umzug das Sonderkündigungsrecht ein. Diese spezielle Umzugsklausel ermöglicht, dass Verbraucher den Vertrag vorzeitig kündigen können. Das ist auch innerhalb der normalen Vertragslaufzeit möglich. Im Kündigungsschreiben wird als Grund der Umzug genannt. Die Kündigung erfolgt mit der Berufung auf das Sonderkündigungsrecht.

Es kann geltend gemacht werden, wenn:

  • Gasanbieter nicht an neue Wohnorte liefern können
  • Kunden in der Grundversorgung sind
  • Gas im neuen Wohnort teurer ist (gilt als Preiserhöhung)

Umzug

Muss ich bei einem Umzug das Gas kündigen?

Eine Kündigung ist nicht zwingend bei einem Umzug nötig. Stimmen die Tarife und Konditionen und erfolgt der Umzug innerhalb des Liefergebiets, kann Gas weiterhin vom gewohnten Anbieter bezogen werden. Liegt die Wohnung jedoch außerhalb des Liefergebiets, gilt das Sonderkündigungsrecht. Der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist möglich, benötigt dann die Kündigung beim alten Gaslieferer. Ist kein neuer Vertrag gemacht worden, springt der Grundversorger des Versorgungsgebietes ein, der in der Regel teurer ist.

Wann ist der Wechsel zu einem anderen Gasanbieter sinnvoll?

Ein Wechsel zu einem neuen Anbieter empfiehlt sich, wenn die Tarife und Konditionen anderer Gasunternehmen deutlich günstiger sind und die Möglichkeit besteht, in Bezug auf das Sonderkündigungsrecht die Vertragslaufzeiten nicht berücksichtigen zu müssen. Der Wechsel ist allgemein jederzeit möglich, sowohl von einem Anbieter zum anderen als auch aus der Grundversorgung heraus. Beachtet werden muss lediglich die vom Gasunternehmen festgelegte Mindestvertragslaufzeit, die beim Sonderkündigungsrecht nicht eingehalten werden muss.

Wie nehme ich den aktuellen Gasanbieter an die neue Adresse mit?

Der Gasvertrag bleibt innerhalb des Liefergebiets für Kunden auch trotz eines Umzugs weiter bestehen. Notwendig ist lediglich eine Ummeldung. Wichtig ist, den Gasanbieter rechtzeitig über den Wohnungswechsel zu informieren, damit die Lieferung des Gases zuverlässig weiter erfolgt und keine doppelten Kosten entstehen. Möglich ist das telefonisch oder über den Umzugsservice der Gasanbieter auf der Website. Damit stellen Verbraucher sicher, dass das Gas auch am neuen Wohnort durch den gleichen Anbieter geliefert wird. Verbraucher sollten den Zählerstand von beiden Wohnadressen dokumentieren.

 

Das Gas bei der Grundversorgung kündigen – so funktioniert es:

Die Grundversorgung ist immer dann gegeben, wenn Verbraucher keinen Anbieter gewählt haben, um ihr Gas zu beziehen. In diesem Fall stellen Unternehmen der Grundversorgung das Gas bereit und Verbraucher werden Kunde oder Sonderkunde. Die Grundversorgung ist auch dann der Fall, wenn es um eine Ersatzversorgung geht. Sie springt ein, wenn andere Unternehmen nicht liefern können und garantieren so, dass keine Verzögerungen oder Ausfälle auftreten.

Was ist die Grundversorgung und warum gibt es sie?

Ein Grundversorger ist immer das Unternehmen, das in einer Region ein bestimmte Netzgebiet beliefert. Oft handelt es sich um die örtlichen Stadtwerke oder städtische Gasanbieter. Aus der Grundversorgung ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter am einfachsten. Hier gilt, dass Verträge mit dem Grundversorger innerhalb von 2 Wochen jederzeit kündbar sind.

Kündigungsgründe und Kündigungsfristen bei der Grundversorgung

Gründe für die Kündigung und den Wechsel vom Grundversorger zu einem Alternativanbieter hängen in der Regel mit steigenden Kosten, einer Preiserhöhung oder einem Umzug und Wohnungswechsel zusammen. Für beide Voraussetzungen gilt das Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall ist es wichtig, dass Verbraucher den Vertrag bei der Grundversorgung selbst kündigen. Die Kündigungsfristen liegen bei Grundversorgern bei 2 Wochen, während andere Anbieter übliche Fristen zwischen 4 Wochen und 3 Monaten haben. Falls Verbraucher ihre Meinung ändern, ist es möglich die Gas Kündigung zurückzuziehen und innerhalb von 14 Tagen zu widerrufen. Danach ist ein Widerruf nicht mehr machbar.

Weitere Gründe betreffen Situationen, wenn die Gas Kündigung durch Anbieter erfolgt. Das ist nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, beispielsweise wenn die Rechnungen nicht bezahlt werden und eine Fortsetzung des Vertrags nicht bis zum vereinbarten Laufzeitende zumutbar ist. Verbraucher haben unter diesen Voraussetzungen immer das Recht, Widerspruch einzulegen. Wie die Kündigung muss der Widerspruch ebenfalls schriftlich eingereicht werden.

Vorteile eines Wechsels aus der Grundversorgung zu einem anderen Anbieter

Die Grundversorgung erweist sich in der Regel als etwas teurer. Die Preise variieren zwar von Region zu Region, im Vergleich mit den günstigen Tarifen alternativer Gasanbieter sind die Preise jedoch deutlich höher. Das liegt daran, weil die Grundversorger jederzeit Haushalte beliefern müssen, wenn andere Anbieter nicht zur Verfügung stehen. Ebenso übernehmen sie die Ersatzversorgung, wenn es zu Engpässen kommt. Die Kosten sind daher für die Unternehmen etwas höher und spiegeln sich im Preisangebot. Dennoch können Verbraucher auch bei Grundversorgern einen Sonderkundenvertrag haben, um günstigere Tarife zu nutzen.

 

Aus welchem Grund sollten ich das Gas kündigen?

Ein Wechsel lohnt sich besonders in Zeiten, in denen die Strom- und Gaspreise stark ansteigen sind und auch eine Tendenz zeigen, sich weiter zu erhöhen. Eine Kündigung ermöglicht die Kostensenkung mit günstigeren Tarifen bei Alternativ Anbietern. Weitere Gründe für die Kündigung sind:

  • Wechsel zu einem nachhaltigen Anbieter mit Öko- oder Biogas
  • Jahreswechsel zum günstigsten Anbieter im Vergleich
  • Wechsel aufgrund Vertrauensdefizite zu einem zuverlässigeren Anbieter

 

Neue Gas Anmeldung nach der Gas Kündigung

Gas kann entweder angemeldet oder umgemeldet werden, sobald ein Umzug ansteht. Auf Strom Zugang Papernest können sich Verbraucher über alle vorhandenen Gasanbieter und Tarife informieren und die Konditionen vergleichen. Einige bieten Prämien und Neukundenboni. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Wunschtarif zu wählen, das Formular auszufüllen und abzusenden. Unter Einhaltung der üblichen Kündigungsfrist beim alten Anbieter übernimmt der neue Anbieter die Kündigung. Liegt das Sonderkündigungsrecht vor, ist es sinnvoll, 6 Wochen vorher zu kündigen und den Anbieter dann in Ruhe zu wählen.

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FAQ

Kann ich Gas jederzeit kündigen?

Der Gasvertrag kann gekündigt werden, wenn die Mindestlaufzeit eingehalten wurde, wenn ein Umzug anliegt oder eine Preiserhöhung vorliegt. Um zu einem anderen Gasanbieter zu wechseln, ist wichtig, sicherzustellen, dass Sie der Vertragspartner sind. Aus der Grundversorgung ist der Wechsel jederzeit möglich, mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen. Ohne das Sonderkündigungsrecht gelten die Kündigungsfristen im Gasvertrag, bis ein Wechsel möglich ist.

Kann ich Gas per E-Mail kündigen?

Die Gaskündigung muss schriftlich erfolgen. Neben dem Postweg ist auch der Versand per E-Mail oder Fax möglich. Auf Strom Zugang finden Sie Anbieter, die eine Kündigung vornehmen, sobald Sie als Neukunde das Gas beziehen möchten. Liegt das Sonderkündigungsrecht vor, ist die eigenständige Kündigung empfehlenswert.

Ab wann sollte ich beim Umzug das Gas kündigen?

Frühesten 6 Wochen und spätestens 2 Wochen vorher sollte die Gaskündigung erfolgt sein, um doppelte Kosten zu vermeiden und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Soll der Anbieter beibehalten bleiben, ist lediglich eine Ummeldung nötig. Auch hier ist die rechtzeitige Mitteilung wichtig, damit der Wechsel zur neuen Lieferadresse reibungslos abläuft.

Was passiert, wenn die Kündigungsfrist verpasst wurde?

Wurde die Kündigungsfrist nicht genutzt, um den Vertrag zu kündigen, gilt automatisch die Verlängerung und die nächste Vertragslaufzeit. Regulär dauert diese weitere 12 Monate. Da die Kündigungsfrist maximal 3 Monate dauert, ist genügend Zeit gegeben, um Verträge zu kündigen. Ansonsten können Verbraucher beim Anbieter anfragen und auf dessen Kulanz hoffen, dass ein Tarifwechsel und die späte Kündigung akzeptiert werden.

Kann ich eine Gas Kündigung widerrufen?

Regulär gilt, dass sobald eine Kündigung ausgesprochen wurde, sie nicht wieder zurückgenommen oder aufgehoben werden kann. Die Gas Kündigung zurückziehen lässt sich lediglich innerhalb von 14 Tagen nach Versand der Kündigung. Der Anbieter muss darüber rechtzeitig informiert werden.
 

Aktualisiert am 5 Okt, 2022

redaction Veröffentlicht
Redactor

william

Content Manager