Stromzähler wechseln: Von analog auf digital oder Smart-Meter?

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Stromzähler dienen der Messung des Stromverbrauchs. Sie geben Verbrauchern einen Überblick über ihren Energiebedarf. Einmal jährlich oder bei Auszug aus einer Wohnung ist der Stromverbrauch an den Versorger zu melden. Der Stromanbieter erstellt daraufhin eine Rechnung. Es sind derzeit unterschiedliche Arten von Stromzählern im Einsatz. Vielfach finden noch die herkömmlichen analogen Zähler Anwendung. Diese sind allerdings aufgrund eines neuen Gesetzes bis spätestens 2032 durch neue digitale Stromzähler zu ersetzen. Manche Haushalte erhalten Stromzähler mit einer Kommunikationsschnittstelle, die Smart-Meter, die die Verbrauchsdaten direkt an den Stromanbieter und gegebenenfalls auch an den Netzbetreiber übermitteln.

Wie müssen Sie als Hauseigentümer vorgehen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen? Kommen mit der Installation eines modernen Zählers höhere Kosten auf Sie zu? Wer ist für den Austausch der Stromzähler verantwortlich und in welchen Fällen ist der Einbau eines Smart-Meters erforderlich?
Letzte Aktualisierung : November 2022

Diese und weitere drängende Fragen beantwortet Ihnen die Experten von Strom-Zugang gerne. Erhalten Sie in diesem Ratgeber die grundlegenden Informationen und wenden Sie sich bei Einzelfragen an unsere Experten! Wenn Sie Ihre Telefonnummer hinterlassen, rufen diese Sie gerne zurück.

 

Warum brauche ich einen Stromzähler?

Ein Stromzähler ist ein Gerät zur Messung des Stromverbrauchs in einer bestimmten Verbrauchseinheit, also etwa in einem Haushalt. Die Erhebung des Stromverbrauchs dient als Grundlage zur Abrechnung mit dem Stromversorger. Sie leisten an den Versorger in der Regel monatliche Vorauszahlungen, die sich am Vorjahresverbrauch orientieren. Einmal jährlich müssen Sie den Stromzähler ablesen. Den Zählerstand melden Sie dem Stromversorger, sodass dieser eine Rechnung über den tatsächlich verbrauchten Strom erstellen kann. Sie erhalten entweder eine Nachforderung bei höherem Stromverbrauch oder bekommen im günstigsten Fall zu viel gezahlte Vorauszahlungsbeträge erstattet.

Was genau ist ein Stromzähler?

Ein Stromzähler ist eine technische Apparatur, die in den Stromkreis integriert ist, um den Stromverbrauch zu messen. Es gibt verschiedene Arten von Stromzählern, die auf eine spezifische Art funktionieren. Gängig waren bislang die analogen Stromzähler mit mechanischer Funktionsweise, die auch als Ferraris-Zähler bezeichnet werden. Der Gesetzgeber fordert nun eine Umstellung auf digitale Messsysteme zur Ermittlung des Stromverbrauchs. In manchen Fällen kann eine Ausstattung mit einem intelligenten Messsystem, dem sogenannten Smart-Meter erforderlich werden oder sinnvoll sein. Dieses ermittelt nicht nur den Stromverbrauch, sondern meldet ihn zudem an den Stromversorger und den Netzbetreiber.

Wie funktioniert ein Stromzähler?

Der analoge Ferraris-Zähler ist mit einer drehbaren Aluminiumscheibe ausgestattet. Durch die Netzspannung und den Stromfluss entsteht ein magnetisches Drehfeld, das die Aluminiumscheibe in Bewegung setzt. Je höher der Stromverbrauch ist, umso schneller dreht sich die Scheibe. Entsprechend der Anzahl der Umdrehungen erhöht sich die Verbrauchsanzeige auf dem integrierten Rollenzählwerk.

Wer ist für den Stromzähler verantwortlich?

Die Verantwortung für die herkömmlichen analogen Stromzähler liegt beim Netzbetreiber, der an Ihrem Wohnort das Stromnetz bereitstellt und instand hält. Mit diesem hat der Gebäudeeigentümer einen Vertrag abgeschlossen und als Mieter sind Sie an diesen Netzbetreiber gebunden. Beim Einbau der neuen digitalen Zähler trägt der grundzuständige Messstellenbetreiber als Eigentümer des Stromzählers die Verantwortung. In der Regel ist der örtliche Netzbetreiber zugleich der grundzuständige Messstellenbetreiber. Bislang sind bereits einige Messstellenbetreiber auf dem freien Markt tätig, mit denen der Hauseigentümer direkt einen Vertrag abschließen kann. In jedem Fall ist der Messstellenbetreiber Eigentümer des Zählers und damit für seinen Betrieb und die regelmäßige Wartung verantwortlich.

 

Welche Arten von Stromzählern gibt es?

Es gibt analoge und digitale Stromzähler. Bislang waren standardmäßig die analogen Ferraris-Stromzähler zur Messung des Stromverbrauchs im Einsatz. Ein neues Gesetz von 2016 sieht einen schrittweisen Wechsel zu neuartigen digitalen Stromzählern vor, der bis 2032 in allen Haushalten und Gewerbebetrieben vollzogen sein soll. Haushalte mit einem besonders hohen Stromverbrauch erhalten ein intelligentes Messsystem, das sogenannte Smart-Meter, das eine Datenübertragung an den Messstellenbetreiber ermöglicht. Dieser übermittelt die Daten zum Stromverbrauch an den Netzbetreiber und den Stromversorger.

Diese Übersicht enthält eine Darstellung der gängigsten bisher verwendeten und künftig zu installierenden Stromzähler:

Drehstromzähler

Ein Drehstromzähler funktioniert über die Induktion eines Magnetfeldes, das aus der Netzspannung und dem Stromfluss erzeugt wird. Dieses setzt eine drehbar gelagerte Scheibe in Bewegung, die sich abhängig von der Intensität des Stromflusses schneller oder langsamer dreht. Die Scheibe ist mit einem Rollenzählwerk gekoppelt, das entsprechend dem Stromverbrauch weiterläuft.

Doppeltarifstromzähler

Sogenannte Doppeltarifstromzähler sind in Haushalten installiert, in denen Strom zu unterschiedlichen Tarifen, etwa Tag- und Nachtstrom, verbraucht wird. Dies ist in der Regel der Fall, wenn eine Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe mit dem günstigeren Nachtstromtarif in Betrieb ist. Der Zähler besitzt zwei getrennte Zählwerke zur gesonderten Erfassung des Verbrauchs für den Strom beider Tarifarten.

Zweirichtungszähler

Beim Betrieb eigener Solaranlagen kommt ein Zweirichtungszähler zum Einsatz. Die erzeugte Energie, die den Eigenbedarf übersteigt, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Dafür erhält der Betreiber der Solaranlage eine Vergütung. Der Zweirichtungszähler hat zwei getrennte Zählvorrichtungen für den genutzten und den eingespeisten Strom.

Stromzähler an der Steckdose

Ein Stromzähler, der in die Steckdose gesteckt wird, dient zur Ermittlung des Stromverbrauchs bestimmter Geräte des Haushalts. Der Zähler gibt Auskunft darüber, wie viel Strom ein Elektrogerät im aktiven Betrieb oder im Stand-by-Modus verbraucht. Nach einigen Tagen der Beobachtung sind Rückschlüsse möglich, inwieweit eine Änderung des Nutzungsverhaltens zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen kann. Besonders energieintensive Geräte machen Sie mit dem Stromzähler an der Steckdose ausfindig.

Digitaler Stromzähler

Die digitalen Stromzähler zeigen den Stromverbrauch digital auf einem Display an. Es gibt sie als einfache Zähler, die nur den Verbrauch ermitteln und als intelligente Stromzähler die sogenannten Smart-Meter. Diese sind mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet, mit dem ein direkter Datentransfer zum Stromanbieter und Netzbetreiber stattfindet.

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Stromzähler Zählerstand: So können Sie ihn ablesen

Mit Ausnahme eines Smart Meters, das den Zählerstand über die integrierte Kommunikationsschnittstelle an den Stromanbieter übermittelt, müssen Sie Ihren Zähler einmal jährlich ablesen, damit der Stromversorger Ihnen eine Jahresabrechnung erstellen kann. Dazu notieren Sie die Stromzähler Zaehlernummer und den angezeigten Gesamtstromverbrauch. Diese Daten übermitteln Sie an Ihren Stromversorger.

Anweisungen zum Ablesen des Zählerstands

Das Ablesen des Zählerstands unterscheidet sich geringfügig bei den herkömmlichen analogen und den neuen digitalen Zählern. Bei den Doppeltarifstromzählern gibt es ebenfalls Besonderheiten.

Ablesen des analogen Stromzählers

Die Zählernummer des analogen Zählers finden Sie für gewöhnlich unterhalb der Drehscheibe. Falls Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen, in dem mehrere Stromzähler für alle Mietparteien zugänglich sind, dann achten Sie darauf, dass die Zählernummer mit der in Ihrem Stromvertrag übereinstimmt. Notieren Sie den angezeigten Zählerstand.

Einen digitalen Stromzähler auslesen

Beim digitalen Stromzähler finden Sie die Zählernummer unterhalb des Displays. Je nach Stromzählermodell kann diese mittig unter der digitalen Anzeige, rechts oder links unten angeordnet sein. Sie notieren zusätzlich zur Zählernummer den im Display in kWh angezeigten Gesamtverbrauch.

Wie liest man einen Doppeltarifzähler ab?

Da der Doppeltarifzähler zwei Stromarten mit unterschiedlich hohen Kosten, also üblicherweise den günstigen Nachtstrom und den etwas teureren Tagstrom jeweils gesondert zählt, ist es beim Ablesen wichtig, die abgelesenen Werte jeweils bei der richtigen Stromart einzutragen.

Wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch

Der durchschnittliche Stromverbrauch in deutschen Haushalten in 2019 sah so aus:


Stromverbrauch der privaten Haushalte nach Haushaltsgrößen
Strom je Haushalt Kilowattstunden
1-Personen-Haushalt 1.958
2-Personen-Haushalt 3.196
3 und mehr Personen-Haushalt 4.919

Bei einer deutlichen Unterschreitung der oben dargestellten Durchschnittswerte kann es sich lohnen, eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen, oder es könnte sein, dass der Stromzähler nicht ordnungsgemäß funktioniert. Nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit dem Hauseigentümer auf, damit er das Problem dem Messstellenbetreiber melden kann. Sollten Sie einen eigenen Vertrag mit dem Messstellenbetreiber haben, so kontaktieren Sie diesen direkt!

Wofür brauchen Sie Ihren Stromzählerstand?

Der Stromzählerstand ist in folgenden Situationen wichtig für die korrekte Abrechnung mit dem Stromversorger:

  • Die Jahresstromrechnung soll erstellt werden.
  • Sie ziehen aus einer Wohnung aus und bitten deshalb um eine Abrechnung mit dem Stromanbieter.
  • Sie möchten den Stromanbieter wechseln und benötigen daher eine Endabrechnung Ihres bisherigen Versorgers.

Beim Umzug oder dem Stromanbieterwechsel müssen Sie gleichzeitig den bislang genutzten Stromzähler abmelden. Gleiches gilt bei der Stilllegung eines Stromzählers. Eine Stromzählerstilllegung müssen Sie zusätzlich dem örtlichen Netzbetreiber oder dem Messstellenbetreiber melden, der den Zähler eingebaut hat.

 

Was kostet ein Stromzähler?

Einen Stromzähler zur offiziellen Messung des Stromverbrauchs in Ihrem Haushalt schaffen Sie nicht selbst an, sondern er wird vom Messstellenbetreiber installiert und verbleibt in dessen Eigentum. Es ist jährlich ein Nutzungsentgelt für den Stromzähler zu entrichten. Dabei gibt es unterschiedliche gängige Abrechnungsmodalitäten.

Was die Stromzähler kosten

Sie zahlen als Gebäudeeigentümer für die Nutzung des Stromzählers ein jährliches Entgelt an den Messstellenbetreiber, das meist vom Stromanbieter mit in Rechnung gestellt wird. In Einzelfällen kann durch die gesetzlichen Neuerungen jedoch auch eine direkte Abrechnung mit dem Netzanbieter oder dem von frei gewählten Messstellenbetreiber stattfinden.

Stromzähler nutzen vom Netzbetrieber oder vom freien Messstellenbetreiber?

Sie sollten sich als Hauseigentümer die Frage stellen, ob Sie einen Stromzähler des örtlichen Netzbetreibers nutzen oder lieber einen Vertrag mit einem Anbieter auf dem freien Markt über die Anmietung eines Stromzählers abschließen möchten. Da nur für den Netzbetreiber, nicht jedoch für private Anbieter von Stromzählern gesetzlich festgelegte Preisobergrenzen gelten, ist dies eine Frage, die Sie gut überlegen sollten. Für die Entscheidung benötigen Sie ausreichend Informationen zur Kostenstruktur, hier die Preise der Bundesnetzagentur:

Moderne Messeinrichtung- Einbau und Betrieb
Preisobergrenze
(pro Jahr)
Berbraucher
(Jahresverbrauch in kWh)
Erzeuger
(installierte Leistung in kWh
20 € verbrauchsabhängig leistungsabhängig
Intelligentes Messsystem (Pflichteinbau)
Preisobergrenze
(pro Jahr)
Berbraucher
(Jahresverbrauch in kWh)
Erzeuger
(installierte Leistung in kWh)
100 € > 6.000 – 10.000 > 7 – 15
100 € steuerbare
Verbrauchseinrichtung
(z.B. Wärmepumpe)
130 € > 10.000 – 20.000 > 15 – 30
170 € > 20.000 – 50.000
200 € > 50.000 – 100.000 > 30 – 100
angemessen >100.000 >100

Die Nutzung analoger Stromzähler kostet circa 8 Euro pro Jahr. Einfache digitale Stromzähler dürfen maximal 20 Euro jährlich kosten.
Smart-Meter, die intelligenten Stromzähler, verursachen höhere Kosten. Die gesetzlich festgelegten Preisobergrenzen, die nur für den Netzbetreiber verbindlich sind, liegen hier bei jährlich 60 bis 130 Euro.

Sollten Sie ein eigenes Vertragsverhältnis mit einem freien Messstellenbetreiber abschließen, so können die Kosten davon abweichen und höher liegen. In diesem Fall rechnet der Eigentümer des Zählers das Jahresentgelt für die Zählernutzung selbst mit Ihnen ab.

Nähere Informationen zu den Messstellenbetreibern, die Sie an Ihrem Wohnort auswählen können, erhalten Sie bei Strom Zugang.

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Smart Meter und Stromzähler: Was ist der Unterschied?

Ein Smart-Meter besitzt im Vergleich zum einfachen analogen oder digitalen Stromzähler erweiterte Funktionen. Sie helfen beim Energiesparen und erleichtern die Datenübermittlung an den Stromanbieter.

Smart Meter

Smart Meter Erklärung

Ein Smart-Meter, auch intelligenter Stromzähler genannt, besteht aus zwei Komponenten: dem digitalen Stromzähler zur Erfassung des Stromverbrauchs und einem Kommunikationsmodul zur Datenübertragung. Die im Gerät gespeicherten Daten über den Stromverbrauch werden an den Messstellenbetreiber und von dort aus weiter an den Stromversorger übermittelt. Wird Strom über eine Photovoltaikanlage ins Stromnetz eingespeist, erfolgt auch eine Datenübertragung an den Netzbetreiber, damit dieser die Vergütung für den Strom auszahlen kann.

Stromzähler Erklärung

Ein analoger oder digitaler Stromzähler erfasst den Stromverbrauch, indem er in den Stromkreis integriert wird. Die Messung erfolgt mit mechanischen oder elektronischen Verfahren.

Worin unterscheiden sich Smart-Meter und Stromzähler?

Eine Datenverarbeitung und Datenübertragung wie beim Smart-Meter ist mit einem einfachen Stromzähler nicht möglich. Den Stromzähler müssen Sie als Hauseigentümer oder Mieter manuell ablesen und den Verbrauch dem Stromversorger mitteilen.

Was ist wichtiger: Ein Smart-Meter oder der Stromzähler?

Sie können nicht immer selbst entscheiden, ob Sie ein Smart-Meter nutzen möchten. In einigen Fällen ist die Nutzung eines Smart-Meters vorgeschrieben. Davon erfasst sind Gewerbetreibende und Haushalte mit einem besonders hohen Stromverbrauch ab 6.000 kWh jährlich.

Brauchen Sie ein Smart-Meter und einen Stromzähler?

Es ist nicht notwendig, beide Geräte zu besitzen. Den Stromverbrauch ermitteln Sie entweder mit einem Stromzähler oder einem Smart-Meter. Fortan besteht lediglich die Verpflichtung, die analogen gegen digitale Messsysteme auszutauschen. Den Austausch übernehmen die Messstellenbetreiber selbst.

 

Stromzähler wechseln – Wer baut einen Stromzähler ein?

Für den Einbau eines Stromzählers ist immer der Messstellenbetreiber zuständig. Meist ist dies der örtliche Netzbetreiber. Der Markt für freie Messstellenbetreiber, die einen Stromzähler einbauen, wächst. Im Zuge der vorgeschriebenen Umrüstung von analogen oder digitalen Zählern kommt der grundzuständige Messstellenbetreiber auf die Hauseigentümer zu und trägt auch die Kosten für den Einbau. Ein jährliches Nutzungsentgelt wird meist im Zuge der Stromrechnung über den Stromversorger oder direkt über den Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt.

Müssen Sie einen Stromzähler besitzen?

Ein Stromzähler muss vorhanden sein, um den Stromverbrauch zu messen. Der jährliche Stromverbrauch ist die Grundlage, auf der der Stromversorger seine Rechnung erstellt. Es ist Aufgabe des Messstellenbetreibers, für einen Einbau der Stromzähler in jeder Verbrauchseinheit zu sorgen. Die jährlichen Nutzunsentgelte für den jeweiligen Zähler werden dem Hauseigentümer in Rechnung gestellt. Dieser kann sie über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umlegen.

Tipps für Erstwechsler

Es gibt noch kein flächendeckendes Netz privater Anbieter von Stromzählern. Meist erhalten Sie die Zähler noch vom örtlichen Netzbetreiber. Wer an Ihrem Wohnort der zuständige Netzbetreiber ist und ob es dort bereits private Anbieter gibt, erfahren Sie über Strom Zugang.

Möchten Sie für private Zwecke einen Stromzähler anschaffen, geben wir Ihnen konkrete Tipps, wo Sie die günstigsten Angebote erhalten.

Die Anschaffung eines digitalen Stromzählers oder Smart-Meters kann insbesondere für folgende Zwecke sinnvoll sein:

  • Sie wollen Ihren Energieverbrauch genauer analysieren
  • Sie möchten mit einem Untermieter intern dessen Stromverbrauch abrechnen

Etwas dazu gelernt?
Wir kennen sich nicht nur damit gut aus, sondern sind auch Experten im Anbieterwechsel.

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FAQ

Was kostet ein Stromzähler?

Für die Nutzung des Stromzählers zahlen Sie an den Messstellenbetreiber einen jährlichen Betrag. Bisher lag dieser für die analogen Ferraris-Zähler bei rund 8 Euro, digitale Stromzähler dürfen bis zu 20 Euro pro Jahr kosten. Teurer sind die Smart-Meter. Beziehen Sie diesen vom Netzanbieter, kommen Kosten von maximal 60 bis 130 Euro jährlich auf Sie zu. Die Kosten freier Messstellenbetreiber für die Nutzung des Smart-Meters können unter Umständen noch höher liegen.

Wofür brauche ich einen Stromzähler?

Sie sind verpflichtet, einmal jährlich, beim Umzug oder der Stilllegung eines Stromzählers mit dem Stromversorger abzurechnen. Dafür müssen Sie ihm den Zählerstand mitteilen.

Was ist ein digitaler Stromzähler?

Ein digitaler Stromzähler arbeitet anders als der analoge Stromzähler nicht mit einem mechanischen, sondern mit einem elektronischen Verfahren zur Ermittlung des Stromverbrauchs. Die Anzeige erfolgt digital auf einem Display.

Wo kaufe ich einen Stromzähler?

Den Stromzähler für die Abrechnung mit dem Stromversorger oder dem Netzbetreiber kaufen Sie nicht selbst, sondern er wird immer vom Messstellenbetreiber gegen ein jährliches Nutzungsentgelt bereitgestellt. Für private Zwecke kann sich die Anschaffung eines Stromzählers für die Steckdose, eines digitalen Stromzählers oder sogar eines Smart-Meters lohnen. Diese beziehen Sie bei privaten Anbietern. Der Markt für digitale Stromzähler und Smart-Meter ist im Wachsen begriffen.
 

Aktualisiert am 5 Okt, 2022

redaction Veröffentlicht
Redactor

ivan

Energie Spezialist