Die Erdgaspreise und ihre Entwicklung im Überblick

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Etliche Haushalte in Deutschland beziehen Erdgas für das Heizen und Kochen. Als Naturprodukt kommt es, ähnlich wie Erdöl, in unterirdischen Lagerstätten vor und bietet durch die chemische Zusammensetzung hervorragende Voraussetzungen für eine Energienutzung. Erdgas ist gasförmig und unterscheidet sich dadurch vom Flüssiggas. Von den vergleichbaren fossilen Energieträgern besitzt Erdgas den niedrigsten Kohlenstoffanteil. Dennoch soll Erdgas nach und nach durch alternative und regenerierbare Energiequellen abgelöst werden, darunter Biogas oder Ökogas. Ein Grund dafür sind Schätzungen, dass Erdgas nicht mehr allzu lange reicht, und in etwa 50 Jahren eine Versorgung mit dieser Quelle nicht mehr möglich ist.
Letzte Aktualisierung : November 2022

 

 

Was kostet 1 Kilowattstunde Erdgas aktuell in Deutschland?

Erdgas wird teurer und zeigt die Tendenz, im Preis weiter zu steigen. Momentan kostet 1 Kilowattstunde Erdgas in Deutschland 12,21 Cent/kWh. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Preisanstieg von 73 Prozent. Die Kosten für Haushalte sind dabei abhängig von der Region, dem Anbieter und den gewählten Tarif. Viele Energieunternehmen gewährleisten für ihre Kunden zwar eine Preisgarantie, haben jedoch keinen Einfluss auf die staatlichen Kosten. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 14.000 kWh im Jahr fallen Kosten von 1.710 Euro an.

Die Erdgaspreisentwicklung der letzten zehn Jahre
Jahr Erdgaspreis pro kWh
2012 6,57 Cent
2013 6,80 Cent
2014 6,68 Cent
2015 6,48 Cent
2016 6,09 Cent
2017 6,57 Cent
2018 6,50 Cent
2019 5,95 Cent
2020 5,96 Cent
2021 6,11 Cent
2022 12,21 Cent

Wie setzt sich der Erdgaspreis zusammen?

Ähnlich dem Strompreis setzt sich auch der Erdgaspreis aus einem Grund- und Arbeitspreis zusammen. Der Grundpreis deckt die Fixkosten der Lieferanten und nimmt einen geringen Anteil ein. Der Arbeitspreis hängt vom tatsächlichen Verbrauch pro Kilowattstunde ab und beinhaltet Steuern, Abgaben, Netznutzungsentgelte und Kosten für Einkauf und Import.

Letztere unterliegen dem freien Markt und ermöglichen einen geringfügigen Spielraum für die Preisgestaltung. Die anderen Arbeitspreisbestandteile sind staatlich reguliert. Daher setzt sich der Preis für Erdgas immer aus drei Bestandteilen zusammen, aus dem Beschaffungs- und Vertriebspreis, den Entgelten für die Netznutzung und aus den staatlichen Anteilen wie Steuern und Wegenutzungsentgelte. Neu, seit dem Jahr 2021, ist die CO2-Steuer für Erdgas und den Abbau von Klimabelastungen. Unternehmen, die Erdgas fördern, müssen CO2-Zertifikate erwerben und für einen Ausgleich der CO2-Emission sorgen. Diese Kosten beeinflussen den Gaspreis zusätzlich.

Wie entwickeln sich die Erdgaspreise?

Nachdem über Jahre der Preis für Gas geringfügig gesunken ist, steigt er seit 2021 erheblich. Gerade die Beschaffungskosten sind davon betroffen, was auch Verbraucher zu spüren bekommen. Die Erdgaspreise 2021 lagen noch bei 6,11 Cent, während die Erdgaspreise 2022 auf 12,21 Cent gestiegen sind. Die Tarife für Erdgas sind sehr unterschiedlich in der Preisgestaltung. Meistens profitieren gerade Neukunden nur noch durch einen Sofortbonus, während ansonsten die Kosten höher ausfallen als für Bestandkunden, für die eine Preisgarantie gewährt wird. Sobald sich die Preise stark erhöhen, ist ein Wechsel möglich, um die Mehrkosten zu vermeiden.

Wie wird der Gasverbrauch berechnet?

Wie viel Erdgas für einen Haushalt kostet, hängt von der Region und von dem Verbrauch ab. Auch die Anzahl der Personen im Haushalt oder die Art des Hauses, ob Wohnung oder Haus, Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus, spielt eine Rolle. Durchschnittlich verbrauchen Einfamilienhäuser im Jahr etwa 20.000 Kilowattstunden Erdgas und Mehrfamilienhäuser rund 80.000 Kilowattstunden. Dabei machen die steuerlichen Anteile einen erheblichen Anteil des Preises aus.

Der Gasverbrauch wird entweder in Kilowattstunden oder in Kubikmetern angegeben. Um den Gaspreis von Kubikmeter in Kilowattstunden umzurechnen, ist eine einfache Formel hilfreich:

Kubikmeter x Brennwert x Zustandszahl = kWh

Der Brennwert gibt Aufschluss darüber, wie viel Energie in einem Kubikmeter Erdgas enthalten ist und variiert dabei auch in Hinblick auf die Erdgaszusammensetzung und Herkunft. Die Zustandszahl ermöglicht eine Umrechnung des Betriebszustands in den Normalzustand. Um Gaspreise bei den Anbietern vergleichen zu können, ist es wichtig, den Verbrauch in Kilowattstunden zu kennen. Dafür werden die Angaben in Kubikmeter, die auf dem Gaszähler abzulesen sind, umgerechnet und als Startzählerstand und aktuellen Zählerstand erfasst. Die Differenz ergibt den konkreten Verbrauch.

Die Gaskosten lassen sich mit der Berechnung gut abschätzen und werden als Kilowattstunden des Verbrauchs mit dem Arbeitspreis des Gastarifs multipliziert. Dazu kommt die monatliche oder jährliche Grundgebühr, woraus sich der Erdgaspreis ergibt.

Was beeinflusst den Erdgaspreis?

Fest steht für zukünftige Preisentwicklungen, dass Erdgaspreise steigen. Verantwortlich dafür sind die Marktbedingungen, die Erdgaspreise Börse und die Ukraine-Krise. Da Deutschland Erdgas vor allen Dingen aus Russland über die Pipeline Nord Stream 2 bezieht und sich durch Sanktionen von diesen Importen verabschieden möchte, sollten sich auch Haushalte umorientieren. Schwankungen zeigen sich gleichfalls bei den Benzinkosten und Erdgaspreisen Tankstelle. Empfehlenswert ist der Umstieg auf erneuerbare Energiequellen, darunter Bio- und Ökogas. Der Krieg in der Ukraine ist ein Preistreiber, auf den auch der Weltmarkt reagiert.

Weitere Ursachen für den Preisanstieg sind die Nachwirkungen der Pandemie-Maßnahmen und Lockdowns. Zwar schlagen sich die Kosten nicht direkt auf der Gasrechnung nieder, langfristige Verträge sollten jedoch geprüft und auf Anbieter mit günstigeren Tarifen zurückgegriffen werden. Auf Strom Zugang finden Verbraucher den Vergleich aller Anbieter und können den neuen Vertrag direkt online abschließen.

 

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Was ist Erdgas?

Erdgas ist eine der Energiequellen, die als brennbares und natürliches Gas aus dem Erdinneren gefördert werden. Es ist farb- und geruchslos und kommt als einfacher Kohlenwasserstoff in der Natur vor. Gewonnen und gefördert wird Erdgas direkt aus dem Erdboden und über Bohrlöcher transportiert. Es enthält viel des Naturgases Methan und bildet sich an der Oberfläche unter Luftabschluss und unter verschiedenen Gärungsprozessen. Das erfolgt in Sümpfen, aber auch bei der Nutztierhaltung oder in Kläranlagen.

Wie setzt sich Erdgas zusammen?

Die Zusammensetzung von Erdgas unterliegt Schwankungen und hängt vom jeweiligen Fundort ab. Ein Hauptbestandteil ist dabei immer Methan (CH4), das zu einem Anteil von 75 bis 99 Prozent enthalten ist. Weitere Kohlenwasserstoffverbindungen sind Propan, Äthan oder Butan, dazu Stickstoff, Kohlendioxid und Luft.

Wofür brauchen wir Erdgas?

Erdgas gehört neben Kohle und Erdöl zu den wichtigsten Energieträgern. Eine Verwendung von Erdgas dient vor allen Dingen der Erzeugung von Energie und Wärme. Gas wird in Haushalten zum Heizen und zur Erzeugung von Strom verwendet. Weiter gewinnt Erdgas eine Bedeutung als Treibstoff für Kraftfahrzeuge oder als Rohstoff in der chemischen Industrie.

Woher kommt das Erdgas in Deutschland?

Nach Erdöl ist Erdgas in Deutschland der wichtigste Brennstoff für den Energieverbrauch. Gleichzeitig ist ein Trend für einen Anstieg der Erdgasnutzung zu erkennen. Momentan bezieht Deutschland Erdgasimporte größtenteils aus Russland. Weitere Länder als wichtige Erdgasbezugsquelle sind Norwegen und die Niederlande.

Durch den Ukrainekrieg ist Deutschland bestrebt, den Import aus Russland zu unterbinden und stattdessen auf Flüssiggas aus Amerika zu setzen. Dabei ist die umweltschädliche Belastung allerdings höher, während auch der Import deutlich teurer als das günstige Gas aus Russland ist.

Was unterscheidet Erdgas von normalem Gas?

Der Unterschied zwischen Erdgas und Gas zeigt sich vor allen Dingen im Heizwert. Gas ist Propan und Erdgas besteht aus einem großen Anteil aus Methan. Damit besitzt es einen niedrigeren Heizwert.

Mit dem Heizwert ist die Energie gemeint, die bei einer Verbrennung eines Kubikmeter Gases freikommt und sich in Wärme umwandelt. Auch beim Erdgas selbst gibt es deutliche Unterschiede in der Zusammensetzung. Abhängig ist diese vom Fundort, der Lagerstätte und vom Transport. Sobald eine Bohrung erfolgt und die Erdgasproduktion startet, strömt das Gas durch den Lagerstättendruck nach oben an die Oberfläche, ist jedoch noch nicht verbrauchsfertig. Rohgas muss vor dem Transport aufbereitet werden, da bei der Förderung an die Oberfläche auch Kondenswasser mit hochsteigt, das durch Trocknung dem Gas wiederum entzogen werden muss.

Erdgaspreis im Vergleich zu anderen Kraftstoffen

Erdgas ist besonders als Heizgas beliebt und im Vergleich zu den Alternativen immer noch das günstigste. Durch die neuen Klimagesetze und anfallenden Steuern, um die CO2-Emission zu reduzieren, reichen aber auch Ökogaspreise in ähnliche Bereiche und sind mittlerweile nicht mehr wesentlich teurer. Die Varianten Flüssiggas oder Biogas sind weitere Alternativen zur Wärmeerzeugung, sind gegenüber den genannten Quellen allerdings deutlich teurer. Besonders Flüssiggas muss in Tanks gelagert werden, was weitere Kosten verursacht.

Biogas wird aus Abfall, Dung und Energiepflanzen gewonnen. Der Methananteil ist hier etwas geringer als bei Erdgas und liegt bei 50 bis 70 Prozent. Der Anteil genügt zwar, um die Wärmeerzeugung zu gewährleisten, bleibt aber von der Gasqualität hinter der von Erdgas zurück. Mittlerweile gibt es jedoch spezielle Reinigungsverfahren, die die Qualität deutlich erhöhen. Tarife mit Ökogas sind daher momentan die beste Lösung, die sowohl eine Belastung der Umwelt reduzieren als auch günstig sind.

 

Erdgaspreise vergleichen und Kosten sparen

Erdgas Preisvergleich

Wie kann ich die Erdgaspreise vergleichen?

Um steigende Kosten nachhaltig zu vermeiden, ist ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sinnvoll. Dafür notwendig ist der Vergleich der Erdgaspreise und Tarife. Das ist auf Strom Zugang möglich, um günstige Anbieter zu finden, die neben Erdgas auch Öko- und Biogas anbieten. Mit Hilfe eines Vergleichsrechners lassen sich die Preise in Hinblick auf den Verbrauch und die Region genau erfassen.

Die wichtigsten Schritte zum Erdgas Preisvergleich

Um den günstigsten Tarif und Anbieter zu finden, sind wenige Schritte notwendig. Online auf Strom Zugang ist das besonders einfach.

  1. Nutzen Sie den Vergleichsrechner und geben Sie sowohl Ihre Postleitzahl als auch den Gesamtverbrauch im Jahr ein. Sie erhalten eine Auflistung aller Tarife. Wenn Sie Ihren Gasverbrauch nicht genau kennen, können Sie einen Blick auf die letzte Jahresabrechnung werfen. Ein möglichst genauer Wert sorgt für auf den Bedarf abgestimmte Tarife, um eine hohe Nachzahlung zu vermeiden.
  2. Aus den vorgestellten Tarifen können Sie leicht den geeigneten Anbieter auswählen. Auf Strom Zugang erhalten Sie die Erdgaspreise verschiedener Anbieter in Ihrer Region. Darüber hinaus können Sie verschiedene Filter nutzen, um die Vertragskonditionen genauer zu machen und so zu optimieren.
  3. Wenn Sie Ihren günstigen Tarif gefunden haben, ist lediglich die Eingabe Ihrer persönlichen Daten nötig. Auch können Sie festlegen, ob der alte Vertrag gekündigt werden soll. Möglich ist der Wechsel auch bei einem Umzug. Hierfür ist die Eingabe des bisherigen Anbieters, der Zählernummer und der Kunden-ID nötig. Beachtet werden sollten dabei die regulären Kündigungsfristen.
  4. Überprüfen Sie die Daten und schließen Sie den neuen Vertrag direkt online auf Strom Zugang ab. Sie erhalten alle weiteren Informationen dann per E-Mail. Bei einem Wechsel kann es nicht passieren, dass das Erdgas bei Ihnen abgestellt wird. In Deutschland ist die permanente Gasversorgung gesetzlich abgesichert.

Erdgas Preisvergleich regelmäßig durchführen

Falls die Tarife momentan keine deutliche Verbesserung der Kosten aufweisen oder der Vertrag beim jetzigen Anbieter noch auslaufen muss, lohnt sich der Vergleich auf Strom Zugang dennoch, um die Preise und Angebote jederzeit im Auge zu behalten. Verbraucher haben dabei immer den Anspruch auf einen Wechsel aus der örtlichen Grundversorgung, deren Preise für Gas oftmals etwas höher ausfallen.

 

Die besten Erdgasanbieter 2022

Es gibt für Deutschland eine große Auswahl an Anbietern, die neben Strom auch Gas anbieten. Dabei haben Verbraucher die Auswahl zwischen Biogas, Ökogas oder Erdgas. Ökogas ist nachhaltig und beinhaltet zum Teil auch einen Mix aus Bio- und Erdgas, dafür findet ein Ausgleich statt, der die Umweltbelastung reduziert.

Neben Billiganbietern gibt es auch einige Energieunternehmen der Grundversorgung, die für das erste Jahr mit Bonus und Preisgarantie gute Angebote zeigen. Der Vergleich auf Strom Zugang ist auf die Region und den Verbrauch zugeschnitten.

Erdgaspreise vergleichen – die günstigsten Erdgasanbieter
Anbieter Tarif Kosten/Jahr
EBLD Schweizstrom Klimagas 582,54 Euro
EWE Erdgas 678,38 Euro
Emil Energie Erdgas 729,99 Euro
E.ON Erdgas 757,59 Euro
Erdgas Südwest Biogas 811,75 Euro
susiEnergie Erdgas 865,90 Euro

Erdgas Vertragskonditionen

Beim Vergleich der Anbieter und Tarife sind nicht nur die Preise selbst zu beachten, sondern auch die Vertragskonditionen. Viele Energieunternehmen bieten vorteilhafte Angebote für das erste Vertragsjahr, wobei die Preise im zweiten Jahr ansteigen. Möglich ist auch ein Sofort- und Neukundenbonus, der die etwas höheren Kosten wieder ausgleicht.

Es ist wichtig, sich die Pakettarife auf Strom Zugang genau anzusehen. Lange Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen sind nachteilig. Auch Anbieter, die den Neukundenbonus erst nach einem Jahr auszahlen, versuchen Kunden damit längerfristig zu binden, so dass die Vorteile erst am Ende genutzt werden können.

Wichtig neben einem gewährleisteten Sofortbonus ist eine Preisgarantie. Diese bewahrt Verbraucher vor Preiserhöhungen wenn sie sich auf den Grund- und Arbeitspreis beziehen. Meistens können Anbieter den Arbeitspreis und die staatlichen Steuern jedoch nicht ausgleichen oder beeinflussen. Dazu sind Tarife mit Preisgarantie in der Regel etwas höher. Von Tarifpaketen mit Kaution oder Vorauskasse ist grundsätzlich abzuraten.

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FAQ

Wie viel kostet 1 Kubikmeter Gas?

Ein Kubikmeter Gas kostet 2022 für Privathaushalte zwischen 60 bis 65 Cent. Das beinhaltet die CO2-Abgabe, die 2022 von 20 Prozent auf 25 Prozent gestiegen ist. Die verteuerten Preise haben Auswirkungen auf das Angebot, so dass bereits zahlreiche Gasversorger ihre Tarife geändert haben.

Erdgaspreise aktuell - was kostet 1 kWh Gas 2022?

Die Erdgaspreise 2021 lagen bei etwa 6 Cent und haben sich 2022 auf 12 Cent erhöht. Von Gasversorgern wird der Arbeitspreis immer in Cent pro Kilowattstunde angegeben.

Was ist der Unterschied zwischen Erdgas und Biogas?

Durch spezielle Verfahren ist die Qualität von Biogas mittlerweile ähnlich der von Erdgas. Beide enthalten Methan (CH4), das für die Energie- und Wärmeerzeugung notwendig ist. Während Erdgas ein fossiler Brennstoff ist, unter der Erdoberfläche lagert und die Bildung mehrere Millionen Jahre benötigt, ist Biogas eine regenerative und nachhaltige Quelle, die aus Reststoffen, Dung und Abfällen gewonnen wird.

Ist Erdgas ein gefährlicher Rohstoff?

Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich schnell. Der Energieträger ist geruchlos und nicht giftig. Nur in einer bestimmten Mischung aus Luft und Wärme ist das Gas entzündbar. Dafür ist eine Zündquelle mit einer Temperatur von etwa 600 Grad Celsius nötig. Damit ein Gasaustritt vermieden wird, besitzen Heizungen, Kochherde und andere Gasgeräte lange bewährte Sicherheitsvorrichtungen.

Worin unterscheiden sich Kubikmeter und Kilowattstunden beim Erdgaspreis?

Der Gasverbrauch wird auf dem Gaszähler immer in Kubikmetern angegeben. Diese Zahl ist auch in der Gasrechnung ausgewiesen. Nötig ist für die Ermittlung des tatsächlichen Verbrauchs jedoch die Berechnung der Kilowattstunden, um den Erdgaspreis zu definieren. Das ist durch das Multiplizieren der Kubikmeter mit dem Brennwert und der Zustandszahl möglich.
 

Aktualisiert am 5 Okt, 2022

redaction Veröffentlicht
Redactor

ivan

Energie Spezialist